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… wie alles begann

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Steinach gehört mit Sicherheit zu den Pionieren des Thüringer Wintersports. Der weiße Sport hat bei uns schon recht früh Wurzeln geschlagen und kann auf eine lange Tradition zurückschauen.

Alle Freunde des Skisportes kamen damals und kommen noch heute gleichermaßen rund um den Fellberg und seine Alpine Skipiste am Silbersattel zu Ihrem Recht. Die Chronik des Thüringer Skisports schreibt schon 1922 den Bau der ersten Schanze in Steinach. 1931 wurde der erste Torlauf auf der „Dürren Wiese“ ausgetragen. Früher als in Steinach gab es nirgens in Thüringen einen alpinen Wettbewerb.

Die 60er-Jahre

Anfang der 60er-Jahre erwiesen sich die alpinen Strecken am „Land“ als veraltet.

Man prüfte das Gelände am Fellberg, unterhalb der Milonsruh über die Schieferhalden. Es wurden einige Untersuchungen gemacht und dann war man sich über die Streckenführung einig.

Der Name „Silbersattel“ – damals abgeleitet aus der Euphorie über Hermann Buhl, den ersten deutschen Bergsteiger, der den Nanga Parbat bestiegen hatte, entstammt diese Zeit der Planung und erster Rennen auf den Abraumhaldenhalden.
Urheber des Namens “ Silbersattel“ waren damals Fritz Hutschenreuter und Werner Franke, welche bildliche Ähnlichkeiten mit dem Silbersattel am “ Nanga Parbat“ erkennen wollten.

Ende der 60er Jahre war dann nach einigen Verlängerungen und Ausbauten „Die Streck“ fertig. Es konnten nun unter verbesserten Bedingungen alpine Rennen darauf ausgetragen werden.
Der Silbersattel am Fellberg begann seinen Aufstieg als eines der schönsten und schneesichersten Skigebiete im Thüringer Wald.
Der Steinacher „Silbersattel“ war somit, wie der echte „Silbersattel“ im Himalaya der „Schicksalsberg“ .

Bei der Erschließung der neuen Strecke erwies sich die damals noch kleine Sektion Ski-alpin um Erich Sauer, Fritz Hutschenreuter, Gerhard Eichhorn, Günter Gropp, Franz Matthäi, Werner Franke, Fritz Flemmig, Heinz Schmidt und viele mehr als wahre fleißige Bienchen.

Ihren Anstrengungen, Organisationstalent, gesellschaftlichen „Beziehungen“, finanziellen Unterstützungen, Einführung von skitechnischen Neuerungen und Abfahrtstechniken usw. ist es zu verdanken, dass das Gebiet und die Sektion Wintersport, einen kontinuierlichen Ausbau erfahren hat.

Bis heute ist von der Begeisterung der alpinen Wintersportler an der Strecke nichts gewichen. Mehrere Generationen von Steinachern beteiligten sich an den Um- und Ausbauten der alpinen Sportanlagen.

Die ersten Ski in Steinach

Die ersten Ski, so schreibt man, hat Arthur Luthardt 1901 nach Steinach gebracht. Einige Jahre später gab es dann die ersten Skifahrübungen auf Fassdauben von Veit, Scheler-Stoffel und Mahr.

Konstituiert aber hat sich der winterliche Verbandssport in Steinach im Jahre 1923, als sich die Sparte im SV 08 etablierte, ehe 1926 die Gründung eines selbstständigen Wintersportvereins in Steinach erfolgte.

Dieser ist verbunden mit Namen wie die der Sportfreunde Langhammer, Schäfer, Dannhauer, Vieweg, Mahr, Menzenbach, Buchhalter, Luthardt oder Eichhorn.

Bereits vor dem 2. Weltkrieg gab es auf den Schutthalden unterhalb der Milonsruh alpine Wettkämpfe. Sportfreunde wie Reiner Knoth, Reinhold Vieweg, Viktor Eichhorn – Mödel, Erich Sauer und viele, der nicht in Vergessenheit geratenen, Sportfreunde dieser Generation, haben dort organisierte Wettkämpfe durchgeführt.

Nach dem Krieg fanden sich 1948 zehn Mitglieder zusammen und organisierten im darauffolgenden Jahr das 1. Skispringen.
Einer der Höhepunkte war der Sprunglauf am 05.03.1950 mit 3.500 Zuschauern (!!!!).
Bei den alpinen Veranstaltungen der Folgejahre dominierten die Steinacher, zugleich wurde aber die nordischen Disziplinen weiter ausgebaut.

Sportliche Erfolge

Durch die Schneesicherheit der neuen Piste, den sportlichen Erfolgen der Steinacher Aktiven und der unzertrennlichen Gemeinschaft der Wintersportler, wurden – oft gegen den Willen der DDR-Sportfunktionäre- immer mehr Sportereignisse hier ausgetragen. Aufgrund des damaligen Systems waren es jedoch „nur“ viele Kreis-, Bezirks- und DDR- Meisterschaften.

1967 wurde Steinach alpines Trainingszentrum, in dem 10 Übungsleiter mit rund 60 aktiven Kinder und Jugendlichen mit großem Erfolg arbeiteten.

Selbst als auf „Befehl von oben“ das alpine Leistungszentrum 1969 aufgelöst wurde, fegten die Steinacher weiter sehr erfolgreich durch die, damals noch ziemlich kräftigen Holzstangen-Tore und holten so unzählige nationale Titel nach Steinach und in den Verein.

Internationalen Ruhm für die Stadt Steinach errangen freilich die Skispringer. So ist nicht zu vergessen Kurt Schramm, der 1962 bei der WM in Zakopane Elfter und bei der Skiflugwoche am Kulm gar Vierter wurde.

Ebenfalls große Springer oder Kombinierer waren Werner Leipold, der in den 70er Jahren zur Nationalmannschaft gehörte, als auch Horst Queck, der unter anderem bei der Vier- Schanzentournee 1970 Sieger wurde.

Nach der Wende 1990 wurde nicht nur eine ganze Republik aufgelöst, auch die alten Sportstrukturen in Steinach fanden ihre Auflösung.

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