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Wie ist das mit dem Maschinenschnee?

Wie ist das mit dem Maschinenschnee?

Wie ist das mit dem Maschinenschnee?

Technischer Schnee... so natürlich wie Naturschnee!

Beschneiungsanlagen produzieren aus Wasser und Luft mit Hilfe von elektrischer Energie Schnee. Die technische Schnee-Erzeugung funktioniert ähnlich wie der natürliche Schneefall; es werden dabei keine chemischen oder biologischen Substanzen, Schneezement oder Kältemaschinen verwendet.

Natürlicher Schnee entsteht, wenn Wassertröpfchen aus höheren Luftschichten zu Boden fallen und sich auf ihrer mehrminütigen Flugzeit durch ausreichend kühle Luftschichten bewegen, um zu einem Schneekristall auszufrieren.

Bei der Erzeugung des technischen Schnees wird Wasser in Düsen von Schnee-Erzeugern zu feinsten Tröpfchen zerstäubt und ausgeschleudert. Damit die Tröpfchen auf der kurzen Flugzeit zwischen Düsenmündung und Auftreffen am Boden zu einem Schneekristall ausfrieren, müssen sie stark unterkühlt werden. Dies geschieht durch einen physikalischen Vorgang, der aus Verdampfung eines geringen Teiles des Wassertröpfchens, dem Entzug der Verdampfungswärme und einer nachfolgenden Kristallisation besteht.

Das Schneien funktioniert umso besser, je tiefer die Luft- und Wassertemperatur und je geringer die relative Luftfeuchtigkeit sind.

„Technischer Schnee“ wird meistens bei Temperaturen unter ca. -2°, abhängig von der relativen Luftfeuchte (im Gebiet der Skiarena liegt diese bei den entsprechenden Temperaturen fast immer bei 97% – 99%) und der Wassertemperatur (wird in der Skiarena im Schneiteich durch Luftumwälzung im Idealfall auf +4° bis +0,5°C abgesenkt), in unterschiedlicher Menge und Qualität produziert. Je kälter die Lufttemperatur ist, um so mehr Wasser kann gleichzeitig in einem Schnee-Erzeuger unter Druck zerstäubt und mit einem Ventilator verteilt werden.

Durch die Bauweise der Lenko- Schnee-Erzeuger (Skiarena hat SUFAG-Schneeerzeuger) durchläuft der Wassertropfen 5 Phasen, bevor dieser vom Luftstrom erfasst wird und als qualitativ hochwertiger Schnee auf den Pisten verteilt wird.

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Phase 1

Die Tropfengröße beim Austritt aus den Düsen beträgt 100 micron

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Phase 2

Die kleinen, gekühlten Tropfen verbinden sich zu größeren Tropfen

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Phase 3

Die Tropfen erreichen die endgültige Größe. Dies ist die effizienteste Vorgehensweise, um Wasser mit geringstmöglicher Verdunstung zu kühlen

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Phase 4

Durch die Atomizerdüse werden Nucleator Partikel (unterkühlte Wassertropfen) hinzugefügt und die Gefrierung beginnt

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Phase 5

Die sorgfältig gefrorenen Partikel werden ohne Wassereinschlüsse verteilt

Aus 1 m³ Wasser entstehen 2,5 m³ Technischer Schnee, oder 1 m³ Schnee enthält 0,4 m³ Wasser. 20 cm Technischer Schnee“ entspricht etwa 60 cm Naturschnee.

Um den Energieverbrauch einer Beschneiungsanlage bewerten zu können sind nachfolgend einige bekannte Freizeiteinrichtungen mit ihrem Jahres-Stromverbrauch zum Vergleich aufgelistet:

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ca. 37.000 kWh

Beschneiung einer Skipiste pro Saison (ca. 4 ha, 1 km lang, 40 m breit)

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ca. 350.000 kWh

Öffentliche Sauna

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ca. 650.000 kWh

3-Sterne Hotel mit 50 Betten

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ca. 1.300.000 kWh

Eisstadion (6 Monate)

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ca. 2.100.000 kWh

Hallenbad

Wie lange dauert die Beschneiung in der Skiarena

In der Skiarena haben wir von der Fa. SUFAG (AT)

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3 mobile Propellermaschinen (Schneekanonen)

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1 feste Propellermaschine

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2 feste Schneilanzen

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2 Schneilanze (zu Testzwecken) der Fa. TechnoAlpin

Aus Kapazitätsgründen können NICHT alle Maschinen gleichzeitig Schnee produzieren. Die Beschneiung wurde vor ca. 15 Jahren für 3 Maschinen geplant und gebaut. Eine Erweiterung der Beschneiungsanlage ist im Rahmen der Erweiterung der Skiarena geplant.

Und noch ein paar Zahlen:

Auf die Frage eines Gastes, – wenns denn mal kalt wird, ob er dann gleich wieder Skifahren kann , weil wir doch Schneekanonen haben, – habe ich ihm wie folgt geantwortet:

„Kunstschnee kann ab ca. -3 bis -4 Grad Celsius produziert werden – sinnvolle und brauchbare Mengen kommen erst ab -6/-7 GradCelsius zustande. Da kommen in der Stunde etwa 30-50 cbm Schnee aus einer Schneemaschine (bei 4 vorhandenen Stück macht das pro Tag (24Std.) ca. 3-5000 m3 und ca. 20.000 m3 brauchen wir für eine sogenannte Grundbeschneiung“

Und wenn der Schnee produziert ist nach ca. 4 Tagen brauchen die Pistenbully`s noch mindestens einen Tag zum verteilen… (Rein rechnerisch und theoretisch und genug Kälte und wenig Wind aus der falschen Richtung…)“

Schneilanzen produzieren etwa 2/3 der Schneemenge einer Propellermaschine (Schneekanone) – sind etwa 1/3 so teuer wie eine Propellermaschine, sind ortsfest installiert, und wenn der Wind aus der faschen Richtung kommt bleibt nur: AUSSCHALTEN….

Noch mehr Zahlen…

Die produzierte Schneemenge (in 6 Tagen vom 11.-17.1.13 ca. 15.000m²) reicht für eine theoretische durchschnittliche Schneeauflage auf den Pisten von 23cm…

SKI . BOARDEN . BIKEN . KLETTERN . NATUR

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